Amateurfunk - DO4BZ

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Herzlich Wilkommen auf den Webseiten von DO4BZ - Holger Ramisch

Web:
HAMNET: do4bz.ampr.org
DMR:
2623114 QRV DMR: TG8 ; DB0ROD/DB0ATS/DB0TVH
eMail:
PR: do4bz@db0uhi.#nds.deu.eu QRV analog: Relais DB0ROD oder 434,725 MHz

Treffen der Betreiber automatischer Stationen

Das nächste Treffen der Betreiber automatischer Stationen findet am 20. März 2010 ab 15:00 Uhr auf Einladung des IBM-Klubs in dessen Räumlichkeiten in Hannover statt.

Thema wird unter anderem das HamNET und dessen Entwicklung im Distrikt sein. Ein weiterer Punkt könnte sein, daß uns Denis DL3OCK sein Konzept UP4DAR (Universal Platform for Digital Amateur Radio) vorstellt.

Zuletzt aktualisiert am Montag, den 22. Februar 2010 um 17:30 Uhr
 

HamNET-Vortrag in Lemgo

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Lippesche Landes-Zeitung - www.lz-online.de - 19.02.2010
Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 19. Februar 2010 um 14:31 Uhr
 

Schnee und HamNET

Aufgrund der anhaltenden Witterungsverhältnisse gibt es zurzeit einige Probleme mit Linkstrecken die höheren Lagen stehen. Aktuell ist die Antennenanlage im Deister (DB0LL) und auch der Süntelturm (DB0SHG) vereist. Diese Links sind zur Zeit offline.

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Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 04. Februar 2010 um 17:38 Uhr
 

Stundenaktuelle Netzwerkübersicht

cisco_simpsonsAb heute wird die Netzwerkübersicht jede Stunde auf dieser Webseite aktualisiert. Somit läßt sich der Ausbau und der Zustand des Netzes recht einfach beobachten.

Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 06. Februar 2010 um 02:10 Uhr
 

Interview in der CQ-DL 01/10

HamNET, ein schnelles Backbone-Netz für den Amateurfunk

Auf der IPRT, der Fachtagung für Datenübertragung im Amateurfunk in Darmstadt bereits vor Jahren diskutiert, häufen sich derzeit die Aktivitäten von Funkamateuren für ein breitbandiges Datennetz.
Andreas Kleiner, DG4OAE, hielt auf der Interradio in Hannover einen Vortrag über ein bestehendes Netz im Distrikt H.
Holger Ramisch, DO4BZ, unterstützt ihn beim Aufbau des Netzwerkes, konfiguriert die Geräte und überwacht das Netz, weshalb wir ihn hier als Interviewpartner begrüßen.

Welche Standorte sind im nördlichen Teil Deutschlands bereits vernetzt?

Die erste Strecke, die wir als Versuch aufgebaut haben, ist die Strecke DB0SHA in Hannover zu dem PacketRadio-Digipeater DB0NER in Garbsen. Anschließend kamen noch einige Strecken von unserem zentralen Punkt DB0SHA in Hannover dazu. Von hier aus konnten wir eine Brücke zu DB0XPO und DB0UHI in anderen Stadtteilen schlagen.
Es geht von hier aus aber auch weiter in den Deister zu DB0LL. Von dort weiter über den Süntelturm in Hameln (DB0SHG) zu DB0HOL in Holzminden.
Eine weitere Strecke konnten wir noch von Hannover (DB0SHA) über Peine (DB0MAV) in Richtung Braunschweig zum Digi DB0FC aufbauen.
Als Internetübergang für das D-Star Relais wurde noch ein Link zum D-Star Relaisbetreiber Wolfgang Blank, DL4AH, aufgebaut.
Bei mir existiert noch ein weiterer Internetübergang, über den die Clubstation des OV H42 am Standort von DB0NER in Garbsen mit Internet versorgt wird.

Kurz zusammengefasst, was sind eure Erfahrungswerte, maximale Datenraten usw.?

Die bisherigen Erfahrungen haben gezeigt, dass die Verbindungen und die eingesetzte Technik sehr stabil laufen. Es muss nur beim Einrichten der Strecke auf eine möglichst exakte Ausrichtung geachtet werden. Als Hilfestellung kann man dabei eine LED Kette am Gerät verwenden, die die ungefähre Signalstärke zeigt. Für eine genauere Ausrichtung ist es aber unumgänglich einen Laptop an die Geräte anzuschließen. Damit lässt sich dann der Signalpegel recht genau ablesen.
Auch haben wir die Erfahrung gemacht, dass sich die Geräte sehr gut vorkonfigurieren lassen, so dass man beim Anbringen am Standort nichts weiter mehr einstellen muss. Das spart manchmal einiges an Zeit und Ärger und es können die so vorbereiteten Geräte von OM´s verbaut werden, die sich nicht weiter mit der Konfiguration beschäftigen möchten.
Auf Strecken um die 34 km kommen wir mit den verwendeten Gerätschaften noch auf eine Datenrate von 1,5 MBit bei einer Bandbreite von 5 MHz. Dabei ist aber noch lange nicht das Ende der Fahnenstange erreicht. Durch z.B. Spiegel lässt sich da noch einiges mehr herausholen.
Bisher hat sich gezeigt, dass wir bei grenzwertigen Verbindungen nur bei starkem Regen Linkaussetzer hatten.

Worin begründet sich die Motivation, ein breitbandiges Datennetz aufzubauen?

Durch die herrschende Standortproblematik gibt es zurzeit viele Insellösungen, die entweder gar nicht oder nur durch Internetlinks miteinander verbunden sind. Um wieder eine Unabhängigkeit von solchen öffentlichen Netzen zu bekommen, wurde auf der Frühjahrstagung der Betreiber der Automatischen Stationen des Distriktes H beschlossen, eine Breitbandvernetzung aufzubauen.
Mit diesem selbst betriebenen Breitbandnetz hat man vollkommen neue Möglichkeiten Dienste in dem Amateurfunk eigenem Netzwerk anzubieten und zu nutzen.

Welche Amateurfunkdienste und Anwendungen könnte man sich in der Praxis des neuen Funknetzwerkes vorstellen?

Zurzeit profitieren hauptsächlich die PacketRadio-Digipeater und Funkrufsender von dem aufgebauten Netzwerk. Auch das D-Star Relais DB0XPO ist über das Netzwerk an das Internet angebunden, da es an dem vorhandenen Standort keinen Internetzugang gibt, der genutzt werden kann. Die ersten Planungen für ein Echolink Gateway bei DB0SHA in Hannover laufen auch schon. Desweiteren können Clubstationen mit an das HamNET angeschlossen werden, damit sie die vorhandenen Resources mit nutzen können. Bei der Clubstation des OV H42 erfolgt hierrüber auch eine Anbindung an das Internet, worüber eine Fernbedienung der dort vorhandenen KW Anlage realisiert wird.
Alles was sich in ein IP Packet verpacken lässt, lässt sich auch über das HamNET transportieren. Erste Ideen reifen schon, um z.B. die Sprache der FM Relais zu übertragen, ATV Relais oder Sprachmailboxen zu koppeln.

Welche Hardware-Komponenten kommen zum Einsatz und was sind deren Vorteile?

Als Hardware verwenden wir die Geräte von Ubiquiti Networks Inc. Diese Geräte haben sich bei uns sehr bewährt. Zumal man hier eine „all in one“ Lösung hat, bei der die Antenne schon mit in der Hardware integriert ist. Ausfälle im Betrieb hat es im Outdoor Einsatz bisher nicht gegeben. Bei dem Hersteller sind Geräte für unterschiedliche Einsatzfälle erhältlich. Wir haben bisher für unsere Zwecke hauptsächlich die Nanostation 5 und Nanostation M5 verwendet. Erste Versuche gibt es auch schon mit einem Bullet M5 plus Gitterspiegel.
Die offene Architektur der Software bietet sich für Eigenentwicklungen und Anpassungen an. Auch hätte man die Möglichkeit eine andere Software wie z.B. OpenWRT zu installieren. Wir verwenden die Geräte aber mit der Standardfirmware, damit lassen sich die Geräte schon in einem weiten Bereich konfigurieren. Sie decken in einem Frequenzbereich von 5 bis 6 GHz alles ab und die Bandbreite ist von 5 bis 40 MHz einstellbar.
Was die Geräte für uns noch interessant gemacht hat, ist die geringe Stromaufnahme von max. 8 Watt, bei einer Spannung von 15 Volt über PoE (Power over Ethernet). Ein entsprechender Einspeiseadapter liegt jedem Gerät bei. Das schöne dabei ist, dass man nur noch ein Ethernetkabel vom Netzwerkverteiler oder Digi direkt zum Gerät führen muss. Da die Antennen oft an einem Masten angebracht sind, erspart man sich einiges an Verkabelungsaufwand.
Der augenblickliche Streckenrekord liegt bei dem Hersteller bei 304 km. Aufgestellt von italienischen Funkamateuren, die eine Verbindung zwischen Sardinien und dem Festland realisiert haben.
In Süddeutschland werden überwiegend Mikrotic Komponenten verwendet. Die Geräte sind vom Prozessor etwas leistungsfähiger und man könnte dort noch z.B. einen DiGi implementieren. Allerdings muss man sich hier noch zusätzlich Gedanken über die Antenne machen.

Warum werden kommerzielle Geräte genutzt und keine von Funkamateuren entwickelte Technik?

In den letzten Jahren ist die Entwicklung von WLAN Produkten stark angewachsen. Mittlerweile bekommt man für wenig Geld viel ausgereifte Technik. Ein weiteres Argument ist, dass die Geräte so eine geringe Stromaufnahme haben, dass man sie auch an schwierigen Standorten noch betreiben kann, notfalls geht es auch mit Solarpanels.
Es gibt allerdings noch eine Eigenentwicklung, die sich EtherKISS nennt und von Marc-André Hirte, DG9OBU, im gleichen Vortrag auf der Interradio vorgestellt wurde. Mit diesem Modul ist es möglich z.B. RMNC Knoten mit ihrer KISS Schnittstelle zusätzlich mit einer Ethernet Schnittstelle nachzurüsten. Somit können solche Knoten an ein Ethernet Netzwerk angeschlossen werden und so auch am HamNET teilnehmen.

Was hat der User von breitbandigen Interlinks – mit welcher Hardware kann er ebenfalls breitbandig einsteigen?

In der derzeitigen Phase sind keine Usereinstiege geplant. Wir möchten im ersten Schritt hauptsächlich die automatischen Stationen miteinander vernetzen. Das einzige was wir zusätzlich noch mit in das Netzwerk hinein nehmen sind Clubstationen, damit sie die im HamNET vorhandenen Ressourcen nutzen können.
In einer späteren Ausbaustufe sind Usereinstiege durchaus denkbar. Allerdings ist diese Realisierung nicht so einfach, da man es nicht mit einem herkömmlichen Usereinstieg vergleichen kann. Mit einer rundstrahlenden Antenne wird man nicht viel erreichen können, hier wäre eine Aufteilung in Sektoren zielführender. Dadurch hat der Betreiber aber einen höheren finanziellen Aufwand, dem vorerst eine geringe Anzahl an Usern gegenübersteht.
Denkbar und einfacher wäre es, wenn sich User eines OV´s gegenseitig vernetzen würden und die angebundene Clubstation als Uplink in das HamNET verwenden.

Welche Ausbaustufe soll das Netz einmal erreichen?

Mindestens eine Deutschlandweite Abdeckung wäre wünschenswert.

Wie schnell wollt Ihr nach Süden weitere Linkpartner finden?

Auf der Interradio haben sich einige interessante Kontakte ergeben, die jetzt noch weiter ausgebaut werden müssen.

Wie sieht Euer Informationsfluss zu anderen aktiven Gruppen, z.B. in München und Österreich aus, damit später ein Bundes- oder gar europäisch einheitliches Netz entsteht und nicht durch Gateways „geflickt“ werden muss?

Auf der Interradio wurden schon einige Kontakte geknüpft und es gab auch schon die ersten Gespräche mit Gruppen aus dem Süden die dort den Netzaufbau voran treiben. Wir sind uns alle einig, dass wir ein Flickwerk vermeiden möchten. Deswegen gab es schon Überlegungen wie mit der IP Adressvergabe und dem Routing umgegangen werden könnte. Auch sollte man jedem Distrikt die Möglichkeit belassen autonom zu arbeiten. Das HamNET sollte so flexibel wie möglich sein, aber man sollte immer noch bedenken, dass es in der Freizeit von Amateurfunkern für den Amateurfunk betreut wird.

Wann wird Deutschland komplett mit dem neuen Netz abgedeckt sein?

Seit dem ersten Link im Mai 2009 ist das Netz rasant über die Regionsgrenze Hannovers hinaus gewachsen. Zeitweise sind wir mit der Konfiguration der Geräte und des Netzes nicht mehr hinterher gekommen. Alle Beteiligten wünschen sich zumindest, dass es mit dieser Geschwindigkeit 2010 weiter geht. Längerfristige Aussagen sind zu dem jetzigen Zeitpunkt nicht möglich.

(Die Fragen stellte Stefan Hüpper, DH5FFL)
Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 07. Januar 2010 um 01:12 Uhr
 


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HamNET Search

HamNET Ausbau

Usereinstiege

(Vollständige Liste im Menü HamNET)
Standort: DL0PTB (Physikalisch-Technische-Bundesanstalt)
Richtung: Süd
Online: Ja
Ansprechparter: DH8GHH
AS: 64643 (H-OST)
Standort: DB0NHM (Northeim)
Frequenz: 5795 MHz
Bandbreite: 10 MHz
SSID: HAMNET
WDS: Ja
Ubiquiti airMAX: Nein
Richtung: West (120 Grad Öffnungswinkel)
Online: Ja
Ansprechparter: DB1OFH
AS: 64643 (H-OST)
Standort: DB0ABZ (Salzgitter AG)
WDS: -1
Ubiquiti airMAX: -1
Richtung: Ost
Online: Ja
Ansprechparter: DJ1BB
AS: 64643 (H-OST)
Standort: DB0LUH (Leibnitz Universität Hannover)
Frequenz: 439,800 MHz (Shift -9,4 MHz)
Richtung: Omni
Online: Ja
Ansprechparter: DO4BZ
Bemerkung: Low Speed Access PR 9k6
AS: 64636 (H-West)
Standort: DB0PAK (Hannover)
Frequenz: 5745 MHz
Bandbreite: 10 MHz
SSID: HAMNET
WDS: Nein
Ubiquiti airMAX: Ja
Richtung: Süd-West
Online: Ja
Ansprechparter: DB4OC
AS: 64636 (H-West)
Standort: DB0PAK (Hannover)
Frequenz: 5775 MHz
Bandbreite: 10 MHz
SSID: HAMNET
WDS: Nein
Ubiquiti airMAX: Ja
Richtung: Nord-West
Online: Ja
Ansprechparter: DB4OC
AS: 64636 (H-West)

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